Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Die vertraglichen Grundlagen für unsere Zusammenarbeit auf einen Blick.
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Liminalo (nachfolgend 'Auftragnehmer') und dem Kunden (nachfolgend 'Auftraggeber') über die Erstellung von Websites, Webanwendungen und damit zusammenhängende Dienstleistungen.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer hat diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt durch schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung durch den Auftragnehmer zustande. Mündliche Absprachen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung.
Der Auftragnehmer behält sich vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
3. Leistungsumfang
Der Leistungsumfang ergibt sich aus der individuellen Auftragsbestätigung oder dem Angebot. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Eine Übernahme von Garantien oder eine verschuldensunabhängige Haftung ist ausgeschlossen.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung des Vertrags Dritte (Subunternehmer) einzuschalten.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Unterlagen, Texte, Bilder und sonstige Materialien rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.
Verzögert sich die Projektdurchführung aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung des Auftraggebers, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend. Entstehen dem Auftragnehmer hierdurch zusätzliche Kosten, werden diese dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung ergibt sich aus der Auftragsbestätigung. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders vereinbart.
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist eine Anzahlung von 50% des Gesamtbetrags bei Vertragsabschluss fällig. Die Restzahlung wird mit Fertigstellung der Website fällig.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, die Arbeiten bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen. Verzugszinsen werden in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz p.a. berechnet.
6. Lieferfristen
Liefer- und Leistungsfristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden.
Die Einhaltung von Fristen setzt die rechtzeitige Erfüllung der Mitwirkungspflichten des Auftraggebers voraus. Bei Verzögerungen durch den Auftraggeber verlängern sich Fristen angemessen.
7. Nutzungsrechte
Nach vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erstellten Werken (Website, Designs, Codes) für den vereinbarten Verwendungszweck.
Der Auftraggeber garantiert, dass ihm alle überlassenen Inhalte (Texte, Bilder, Logos) frei von Rechten Dritter sind und stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei.
Der Auftraggeber räumt dem Auftragnehmer das Recht ein, das erstellte Projekt als Referenz in Portfolio und Marketingmaterialien zu verwenden, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
8. Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen frei von Mängeln sind, die ihre Nutzbarkeit beeinträchtigen. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.
Mängel sind vom Auftraggeber unverzüglich schriftlich zu rügen. Der Auftragnehmer ist zur Nacherfüllung berechtigt.
Für Mängel, die auf Software-Updates, Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte oder unsachgemäße Nutzung zurückzuführen sind, besteht keine Gewährleistung.
9. Haftung
Der Auftragnehmer haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht.
Die Haftung für indirekte Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Gesamthaftung ist auf den vereinbarten Auftragswert begrenzt.
10. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
Diese Verpflichtung gilt auch über das Vertragsende hinaus.
11. Kündigung
Der Vertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Bei berechtigtem Interesse (z.B. Verzug mit Zahlungen, Verletzung von Mitwirkungspflichten) kann der Auftragnehmer den Vertrag fristlos kündigen.
Bei vorzeitiger Beendigung des Vertrags durch den Auftraggeber ist dieser verpflichtet, alle bis zum Zeitpunkt der Kündigung entstandenen Kosten und bereits erbrachten Teilleistungen zu vergüten.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers (Waldkraiburg).
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.
Stand: März 2026
